Das Val de Travers ist ein Ort voller Mythen, wilder Natur und tief verwurzelter Traditionen. Wer durch die malerische Landschaft in Richtung Motier reist, sucht oft die Geschichte des Absinths, findet aber am Ende eine der edelsten Adressen der Schweizer Schokoladenwelt: die Jacot Chocolatier.
Wir haben uns vorgenommen, den bestehenden Eintrag auf Schoko.reisen von Camille Bloch im Berner Jura zu aktualieren und bei der Gelegenheit die Chocolatier Jacot zu besuchen.
Bei Jacot steht die Zeit ein wenig still, im positivsten Sinne. Hier wird die Schokoladenherstellung noch als echtes Handwerk verstanden, das keine Abkürzungen kennt. Die Präzision, mit der in Motier gearbeitet wird, spürt man in jedem einzelnen Praliné.
Es ist die Liebe zum Detail und die Verwendung erstklassiger, oft regionaler Rohstoffe, die Jacot von der Massenware abhebt. Besonders faszinierend ist die Art und Weise, wie die Manufaktur die Aromen des Juras einfängt, ohne dabei den Purismus der Kakaobohne zu übertönen. Ein Besuch vor Ort ist deshalb weit mehr als nur ein Einkauf; es ist eine Hommage an die Entschleunigung und den guten Geschmack.
Während Jacot die exklusive Nische der feinen Manufaktur besetzt, verkörpert Camille Bloch mit Ikonen wie Ragusa und Torino die lebendige, innovative Schokoladengeschichte der Schweiz. Die interaktive Erlebniswelt dort bietet den perfekten, dynamischen Gegenpol zur ruhigen Ästhetik in Motier.
Wir möchten hier den Blick ganz bewusst auf Jacot lenken. In einer Welt, die immer schneller wird, ist es uns ein Anliegen, jene Orte hervorzuheben, die das Erbe der handwerklichen Confiserie mit solcher Hingabe pflegen.
Wir freuen uns darauf, euch nach unserem nächsten Besuch mit neuen Eindrücken und persönlichen Empfehlungen aus dem Herzen des Neuenburger Juras zu überraschen.
